20 Jahre „Junge Kunst“

Preisträger 2001

Dr. Karin Sousa

LITERATUR

Kreis Höxter. Schon früh trat Karin Sousa zusammen mit ihrem Bruder Karl als Duo auf. Nach dem Abitur verfolgte sie eine musikalische Karriere und studierte Kirchen und Schulmusik. Ein weiteres Interesse Sousas ist die Literatur. Daher absolvierte sie parallel zu ihrem Musikstudium ein Germanistikstudium in Hannover. Bis 2003 lebte Karin Sousa in London und arbeitete dort als wissenschaftliche Mitarbeiterin, organisierte Konferenzen und hielt Vorträge im Bereich Literaturwissenschaften. 2006 veröffentlichte Sousa eine neue Ausgabe von Briefen Robert Schumanns, 2007 erschien ihre Doktorarbeit über das „Buch der Lieder“ von Heinrich Heine. Karin Sousa lebt heute mit ihrem Sohn in Tübingen.

 

Jorin Wolfram Jorden

CELLO

Kreis Paderborn. Mit sieben Jahren begann Jorin Wolfram Jorden mit dem Cello-Unterricht. Sein Fleiß und sein Ehrgeiz wurden 1988 mit der erfolgreich absolvierten Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule Hannover belohnt. Sein Violoncello-Studium an der Robert-Schumann-Musikhochschule in Düsseldorf schloss er 1999 mit dem Konzertexamen ab. Jorin Wolfram Jorden war von 2000 bis 2002 Mitglied im Detmolder Ensemble „Horizonte“ und Mitbegründer sowie Solist der erfolgreichen „Helios-Kammerphilharmonie“ in Hannover. Nachdem er zunächst als Dozent für Violoncello an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover tätig war, wechselte er als Solocellist an die „Opera Royal de Wallonie“ in Lüttich. Dort ist er bis heute Stimmführer der Cellisten.

Agnieszka Handzel-Kordaczka

MALEREI

Przemysl/Polen. Nach dem Abschluss der Schule absolvierte Agnieszka Handzel-Kordaczka ein Studium zur Kunsterzieherin an der Kunstpädagogischen Abteilung der Schlesischen Universität Katowice. Anschließend erwarb sie ihr Diplom in Malerei bei Professor Zygmunt Lis und in Keramik bei Adi M. Kretowicz. Während des Studiums lernte Agnieszka ihren heutigen Ehemann Pawel Kordaczka kennen, der ebenfalls künstlerisch tätig ist. Gemeinsam präsentieren die in London lebenden Künstler in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland und Polen ihre Kunstwerke.

 

Pawel Kordaczka

MALEREI

Przemysl/Polen. Pawel Kordaczka schloss 2001 sein Studium an der Kunstpädagogischen Abteilung der Schlesischen Universität Katowice ab. Im selben Jahr bestand er erfolgreich seine Diplomprüfung im Fach Malerei. Zudem arbeitete er als Assistent im Kunstinstitut der Schlesischen Universität. Während des Studiums lernte Pawel seine heutige Frau Agnieszka kennen, mit der er zahlreiche Ausstellungen in Polen, Deutschland, Rumänien, Ungarn und der Slowakei initiierte. Heute lebt Kordaczka mit seiner Frau in London, wo sie gemeinsam künstlerisch tätig sind.

 

Ádám Römer

GEIGE

Debrecen/Ungarn. Schon mit 13 Jahren wurde Ádám Römer an der Musikfachschule Zoltán Kodaly in Debrecen ausgebildet. Er nahm an Meisterkursen teil und gewann dank seiner außergewöhnlichen Begabung 1994 den Kodaly-Preis in Debrecen. Nach seinem Studium an der Musikhochschule ging Ádám Römer nach Kanada zum „Royal Conservatory of Music“ in Toronto, wo er den ersten Preis beim Kitchener-Waterloo Konzert-Wettbewerb gewann. Ádám Römer hatte Gastspiele bei vielen namhaften Orchestern. Als Solist spielte er unter anderem Konzerte bei dem „Kitchener-Waterloo Orchestra“, dem „Royal Conservatory Toronto“ und dem „Les Nation Emsemble Japan“. Heute leitet er das „City of Birmingham Symphony Orchestra“.

Dániel Sárosi

ORGEL

Debrecen/Ungarn. Dániel Sárosi wurden bereits früh überaus große künstlerische Fähigkeiten und bemerkenswerte Zukunftsperspektiven bescheinigt. Er studierte an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest. Parallel erwarb er 2005 als Stipendiat an der Hochschule für Musik in Freiburg sein Diplom. Der erfolgreiche Teilnehmer zahlreicher Meisterkurse und Musikwettbewerbe konzertierte bereits in jungen Jahren in verschiedenen Kirchen und Konzertsälen. Seit 2011 ist Dániel Sárosi Dozent an der Theologischen Universität in Debrecen.

 

Conservatory Brass

MUSIK

Debrecen/Ungarn. Das Blechbläserensemble „Conservatory Brass“ setzte sich aus Studenten des Konservatoriums der ungarischen Stadt Debrecen zusammen. Gegründet wurde das Ensemble von János Kovács, der seit 1993 als Trompetenund Kammermusiklehrer an der Fachmittelschule in Debrecen tätig ist. Die Besetzung des Ensembles richtet sich nach einem Modell von Philip Jones: einer Zehner-Besetzung mit vier Trompeten, einem Horn, vier Posaunen und einer Tuba. Das „Conservatory Brass“ gewann viele namhafte Preise, unter anderem den Förderpreis „Junge Kunst“.