Unsere Geschichte

Standortqualität bedeutet mehr als Autobahnanbindung, günstige Gewerbeflächen und passende steuerpolitische Rahmenbedingungen. Eine lebenswerte Region braucht auch ein intaktes Gemeinwesen. Mit ihrer Stiftung fördert die VerbundVolksbank OWL eG Projekte, die nachhaltig in die „Heimat-Gesellschaft“ hineinwirken.

Die Geschichte der VerbundVolksbank OWL Stiftung begann im Jahr 1994. Damals gründete die Volksbank Paderborn mit Unterstützung namhafter Persönlichkeiten aus der Region ihre eigene Stiftung. Erster Vorsitzender des Stiftungskuratoriums war Caspar Graf von Oeynhausen-Sierstorpff, Bad Driburg. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Ehrenlandrat Joseph Köhler aus Paderborn gewählt.    

Im Rahmen der Fusion mit der Volksbank Höxter-Beverungen im Jahr 2003 kam eine weitere Stiftung für den Kreis Höxter hinzu. Um die Kräfte zu bündeln, wurden die Stiftungen 2010 zusammengeführt, das Stiftungskapital erhöht und ein neues Kuratorium bestellt. Der Tätigkeitsbereich erstreckt sich heute auf die Kreise Paderborn, Höxter und Lippe sowie die Region Bielefeld und Werther.

Die VerbundVolksbank OWL Stiftung fördert besonders nachhaltige und langfristige Projekte, laut Satzung in den Bereichen Kunst, Kultur, Sport, Wissenschaft und Forschung, Umwelt- und Naturschutz, der Völkerverständigung, der Heimatpflege und Heimatkunde, Jugendhilfe, Altenhilfe, des öffentlichen Gesundheitswesens und des Wohlfahrtwesens. Ein wichtiger Aspekt der Stiftungsphilosophie ist es, die Ressourcen – Geld, Wissen und Zeit – auf ausgewählte Projekte zu konzentrieren. „Nur so lässt sich ein möglichst hoher Fördereffekt erzielen“, ist sich das Kuratorium einig. Im Vordergrund stehen in erster Linie langfristige Engagements, die nachhaltige Ergebnisse versprechen. Beispielsweise das Jungstudierenden-Institut (DJI) der Hochschule für Musik in Detmold, das erste Förderprojekt der Stiftung im Kreis Lippe. Das Detmolder Hochbegabtenzentrum hat es sich zur Aufgabe gemacht, musikalisch begabte Schüler möglichst frühzeitig und hoch qualifiziert auf das spätere Musikstudium vorzubereiten. Ein Ansatz, der die Volksbank und die Stiftung überzeugt hat. „Wertvoll für die Region, für die jungen Leute, aber vor allem wertvoll für die Gesellschaft“, betonte Dr. Ulrich Bittihn, Vorstandsvorsitzender der Volksbank, zum Auftakt der Kooperation. „Zumal, wenn es darum geht, jungen Talenten im besten Sinne des genossenschaftlichen Prinzips ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘ zu bieten.“

Für die VerbundVolksbank OWL eG gehört es von jeher zum Selbstverständnis, gesellschaftliche Verantwortung für ihre Heimatregion zu übernehmen. Ihr Engagement hat viele Facetten, ob als attraktiver und sicherer Arbeitgeber, als verlässlicher Partner der heimischen Wirtschaft oder als Förderer von Kunst, Kultur, Bildung, Sport und vielen anderen Bereichen, die von Relevanz für eine lebendige Bürgergesellschaft sind. So hat sie allein im Jahr 2013 mehr als 900 gemeinnützige Vereine und Institutionen in den Dörfern und Städten unseres Geschäftsgebietes finanziell mit rund 800.000 Euro, aber auch ideell unterstützt. Darüber hinaus arbeiten auch unsere rund 820 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ehrenamtlich in Vereinen mit und gestalten so als aktive Bürger die Lebensbedingungen in ihrer Heimat.